Wo Unterstützung Raum bekommt

Manchmal braucht es mehr als Worte, um Jugendlichen wirklich Unterstützung bieten zu können. Manchmal braucht es Raum – im wahrsten Sinne des Wortes. Genau aus diesem Grund haben wir das Büro der Schulsozialarbeit in der Dr.-Chr.-Hufeland-Oberschule neu gestaltet: als geschützten Ort, der Vertrauen schafft, Entspannung ermöglicht und Mut wachsen lässt.
Mit neuen, hellen Möbeln, warmen Farben und einer einladenden Atmosphäre haben wir einen Raum geschaffen, der nicht nur funktional ist, sondern sich gut anfühlt – einen Ort, an dem man sein darf, wie man ist.

Wie wichtig so ein Raum ist, zeigt uns der Alltag immer wieder.
Eine Schülerin sagte kürzlich: „Es tut gut, einen Ort zu haben, an den ich mich zurückziehen kann, wenn alles zu viel wird.
Solche Momente machen deutlich, warum dieser Raum so wertvoll ist.

Schulsozialarbeit bedeutet für uns weit mehr als Beratungsgespräche und Unterstützung im schulischen Alltag. Es bedeutet, Räume zu eröffnen:

  • Raum zum Wohlfühlen: Ein Ort, an dem man durchatmen darf – ohne Leistungsdruck und ohne Bewertung.
  • Raum zum Erden: Ein Umfeld, das hilft, innere Ruhe zu finden, Gedanken zu sortieren und wieder bei sich anzukommen.
  • Raum für Mut: Manche Themen finden sonst keinen Platz – hier dürfen sie ausgesprochen werden.
  • Raum zum Schutz: Ein sicherer Rahmen, in dem Sorgen ernst genommen werden und Hilfe ganz individuell gestaltet wird.

Dieser Raum ist ein wesentliches Wirk- und Gestaltungselement unserer Arbeit.
Denn echte Unterstützung braucht Platz.
Und genau diesen Platz möchten wir hier schaffen.

Wir sind dankbar, dass wir uns dabei auf die Unterstützung des Landratsamtes verlassen können – in einer Zeit, in der sozialpädagogische Stellen vielerorts gekürzt werden, ist das keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr schätzen wir, dass bewährte Standards erhalten bleiben und unsere Arbeit nachhaltig abgesichert wird.